Welches E-Mail Opt-In ist das Richtige für meinen Blog?

Wenn Sie ins E-Mail Marketing einsteigen werden Sie früher oder später über verschiedenste Artikel stolpern, die Ihnen erzählen, dass genau dies oder jenes Opt-In auf Ihrem Blog das Perfekte ist und die höchste Eintragungsrate hat.

Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Denn jedes Opt-In hat seine Daseinsberechtigung und erfüllt unter den richtigen Bedingungen bessere Konversionsraten als in so manchem Artikel dargestellt.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen daher die verschiedenen Arten von Opt-Ins und deren Verwendung auf verschiedenen Seiten und Blogs aufzeigen, damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, welche Opt-In Formulare an welcher Stelle für Sie den meisten Sinn ergeben.

Der Leadmagnet kommt an erster Stelle

Nichtssagende Opt-In FormulareFangen wir aber am Anfang an. Dem Leadmagnet. Besser gesagt: der Art, wie der Leadmagnet angeboten wird.

Der sich für ein eBook oder ein Video interessiert und dafür seine E-Mail Adresse hergibt, kennt die Qualität des Leadmagneten (des Angebotes für die E-Mail Adresse) nicht. Der Besucher wird sich nicht eintragen, weil der Leadmagnet, den Sie erstellt haben überragend ist, sondern weil er derart angeboten wird, dass er unwiderstehlich wirkt. Dies ist ein zentrales Element!

Niemand lädt den Leadmagneten herunter, weil er gut ist, sondern weil er so angeboten wird!

Damit Ihr Leadmagnet also heruntergeladen wird und Ihre E-Mail Liste wächst, müssen Sie das Opt-In (oder die Landingpage) so gestalten, dass der Leadmagnet für jeden in Ihrer Zielgruppe ein absolutes Muss ist.

Auf die Wortwahl beim Leadmagnet kommt es an

“Laden Sie sich meinen E-Mail Marketing Guide herunter” ist ein nichtssagender Titel für ein Opt-In Formular. Er ist auf Sie bezogen (“mein”) und zeigt keinerlei Mehrwert für den Leser.

“Die 5 fatalen Fehler im E-Mail Marketing und wie Sie diese vermeiden können” ist ein wesentlich aussagekräftigerer Titel, der sich nicht auf Sie, sondern auf den zukünftigen Abonnenten bezieht.

Überlegen Sie sich also ganz genau, was Sie als Titel für Ihr Opt-In wählen, um möglichst hohe Eintragungsraten zu erzielen. Ein guter Titel weckt Interesse und Neugier, spricht den Leser auf einer emotionalen Ebene an und motiviert zum Eintragen in den Verteiler.

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Ihre Daten sind sicher. Sie können sich jederzeit aus dem Verteiler austragen.
Mehr Informationen zum Versand, Datenschutz, Widerruf und Inhalt erhalten Sie hier.

Denken Sie beim Erstellen des Titels immer daran, dass die Angst vor Verlust ein stärkerer Motivator ist als die Aussicht auf Gewinn.

Bevor ich Ihnen nun etwas über die Kombinationsmöglichkeiten und Opt-In Formular Arten erzähle, müssen wir uns jedoch über die verschiedenen Opt-In Möglichkeiten im Klaren sein.
Es gibt im Grunde 8 verschiedene Opt-In Möglichkeiten mit verschiedenen Variationen, die je nach Einsatzart sehr unterschiedliche Leistungen Gute E-Mail Opt-Inserzielen.

Schauen wir uns also zunächst die Opt-In Möglichkeiten an.

In unserem kostenlosen Videokurs erfahren Sie übrigens alles was Sie wissen müssen, um den richtigen E-Mail Marketing Anbieter zu finden.

Die verschiedenen Opt-In Möglichkeiten

Kommen wir zum eigentlichen Thema des Artikels. Die Opt-In Formulare und deren richtige Verwendung auf der Seite.

Nichts wirkt sich schlechter auf die Opt-In Rate aus als schlecht platzierte oder überdimensional platzierte Opt-In Formulare. Oftmals ist weniger mehr und daher sollte man als Faustregel nicht mehr als 3 verschiedene Opt-In Formulare auf einer Seite haben.

Das Sidebar Opt-In

Das sidebar Opt-InWohl mit die beliebteste Art des Opt-Ins ist das Sidebar Opt-In. Es wird meist als erstes in der Sidebar angezeigt und ist damit sofort sichtbar, sobald jemand den Artikel aufruft.
Allerdings haben die Anmeldeformulare in der Sidebar einen riesigen Nachteil.

Auf mobilen Geräten werden sie ganz am Ende des Beitrages angezeigt und haben daher mit die niedrigste Eintragungsrate.

Es ist daher nicht unbedingt ratsam hier ein Anmeldeformular unter zu bringen. Noch mehr Informationen über Probleme, welche die Sidebar für Blogs hat finden Sie hier.

Das Exit-Intent Opt-In

Die Besonderheit des Exit-Intent Formulars ist, dass es komplett unsichtbar ist, solange man sich auf der Webseite befindet. Es tritt erst in Erscheinung, wenn man die Seite verlassen möchte.

Das Exit-Intent ist der letzte Versuch, einen Besucher in einen Abonnenten zu konvertieren. Generell ist das Exit-Intent Pop-Up eine gute Möglichkeit, um Besucher noch einmal dazu zu bewegen, sich in den Verteiler einzutragen.

Es gibt zwei konversionsstarke Strategien

Zum Einen kann man den zum Thema passenden Leadmagnet erneut mit einer anderen Formulierung anbieten und so versuchen die Personen zu überzeugen, welche sich nicht über das normale
Formular angemeldet haben.

Die andere Möglichkeit ist, den Besuchern etwas anderes anzubieten, dass im Wert hochwertiger und attraktiver ist.

Besteht der Leadmagnet auf der Seite selbst aus einer PDF Datei, kann man im Exit-Intent eine Videoserie zu einem ähnlichen Thema anbieten.

Sollte man eine Hauptleistung haben, die auf der Seite angeboten wird, so kann eine Videoserie zu den Vorteilen und dem Nutzen dieser Leistungen auch interessant für die Nutzer sein.

Sie müssen sich also entscheiden, ob Sie jede Seite als Opt-In für Ihr Hauptangebot mit nutzen möchten, oder ob Sie die Formulare an die Kategorien Ihrer Beiträge anpassen (so haben wir es gelöst).

Was Sie unbedingt bei Ihrem Exit-Intent einstellen sollten, ist die zeitliche Begrenzung. Das Formular alle 7 bis 14 Tage anzuzeigen reicht vollkommen aus. Es bei jedem Besuch zu aktivieren ist für die regulären Leser Ihres Blogs eine zu große Belästigung und kann sich negativ auf Ihre Reputation auswirken.

Das Slide-In Opt-In

Ein zu Beginn unaufdringliches Opt-In ist das Slide-In. Normalerweise wird es nach einer gewissen Zeit oder nach einem gewissen Lesefortschritt angezeigt. Es heißt Slide-In, weil es vom Rand der Seite in den Blog hineinrutscht und somit plötzlich sichtbar wird.Exit Intent Formular

Der klare Vorteil bei dieser Opt-In Variante ist, dass nur der interessierte Leser von dem Anmeldeformular etwas mitbekommt. Die Annahme hierbei ist, dass der Leser umso weiter er im Text voran schreitet, umso eher an dem E-Mail Verteiler interessiert ist.

Personen die nur einen kurzen Teil des Artikels lesen, werden also überhaupt nicht von diesem Formular behelligt.

Wir geben uns übrigens nur mit den besten Marketinglösungen zufrieden. Damit Sie nicht lange suchen müssen, haben wir hier die zwei besten in unserem kostenlosen Videokurs verglichen.

Die Welcome Mat

Das wohl penetranteste Opt-In in der ganzen Liste ist die Welcome Mat oder auch Scroll Mat. Sie wird gestartet, wenn eine Seite aufgerufen wird und nimmt den kompletten Bildschirm ein. Man muss nach unten scrollen, um die Welcome Mat zu umgehen.

Der große Vorteil hierbei ist natürlich, dass für ein paar Sekunden die volle Aufmerksamkeit auf den Leadmagnet gelenkt wird und eine aktive Handlung notwendig ist, um das Opt-In zu umgehen.

Auf der anderen Seite hat die Welcome Mat natürlich den großen Nachteil, dass sie prominent für die erste Zeit ohne Ablenkung angezeigt wird.

Viele Nutzer, die eigentlich einen Artikel lesen möchten, können sich von der Welcome Mat gestört fühlen und die Seite einfach wieder verlassen, bevor sie den Artikel überhaupt gelesen haben.

Aus diesem Grund sollte man die Welcome Mat nicht auf jeder Seite anzeigen und wie das Exit-Intent auch zeitlich einschränken. Die beiden besten Plätze für eine Welcome Mat sind meiner Ansicht nach die Startseite und die Blog Index Seite.

Sie können die Scroll Mat natürlich auch auf jeder Seite anzeigen. Allerdings würde ich dann die Häufigkeit auf maximal alle 14 Tage setzen.

In Content Opt-In

Eines meiner Lieblingsformulare ist das In-Content Formular. Es wird mitten im Text angezeigt und sorgt so für eine prominente Platzierung.

Dabei wird der Leser nicht zu sehr in seinem Lesefluss gestört und es hat dennoch eine hohe Präsenz. Idealerweise nimmt man hier ein 2-Step Opt-In, um nicht zu viel Platz im Text einzunehmen. Zum Unterschied zwischen 1-Step und 2-Step Opt-In kommen wir sofort.In Content E-Mail Opt-In

Das In Content Anmeldeformular eignet sich hervorragend, um Content Upgrades und kategoriebezogene Leadmagneten zu bewerben. Liest der Besucher gerade einen Artikel zum Thema Opt-In Formulare und bekommt im Text ein Opt-In mit dem Titel “Meine Toolbox für unschlagbare Opt-In Formulare” angeboten (wir nutzen Thrive Leads), wird die Eintragungsrate recht hoch sein.

In Content Link Opt-In

Eine Variation des In Content Opt-Ins ist das Link Opt-In. Ein Opt-In Formular könnte unaufdringlicher nicht sein. Letztlich handelt es sich um einen gewöhnlichen Textlink, welcher ein Pop-Up Opt-In Formular auslöst. Es funktioniert teilweise noch besser, als das normale In Content Opt-In, da es nicht wie ein Opt-In aussieht.

Klickt man auf einen Link für weitere Informationen hat man bereits ein Micro Commitment getätigt, mehr darüber zu erfahren. Der Umstand, dass die Informationen nur im Austausch gegen die E-Mail Adresse abrufbar sind, ist dann nur noch ein kleines Hindernis.

Das hier ist zum Beispiel ein In Content Link Opt-In und Sie erhalten durch dieses unseren mehrteiligen Videokurs über die zwei besten E-Mail Marketing Anbieter.

Das Beitrags Footer Opt-In

Ein Post Footer Formular ist ideal geeignet, um auf ein RSS Abo hinzuweisen. Du kannst hier die Leser mit dem höchsten Interesse an Deinen Artikeln (sonst wären sie nicht am Ende des Beitrages angekommen) dazu motivieren, Deinen RSS-Feed zu abonnieren und so jeden neuen Artikel per E-Mail zugesendet zu bekommen.

Hier kann man als kleinen Anreiz auch einen Leadmagnet zusätzlich anbieten. Aber man sollte klar machen, dass der RSS-Feed abonniert wird.

Gerade RSS Abonnenten sind eine gute Möglichkeit, wie Sie für Ihre neuen Artikel immer eine sofortige Leserschaft haben.

Das Ribbon Opt-In

Dieses Formular wird in der Regel auf jeder Seite direkt als erstes angezeigt und zwar als über die gesamte Breite gehendes schmales Opt-In. Manche kennen es unter der Bezeichnung Hello Bar.Hellobar Opt-In Formular
Es kann mit dem auf sämtlichen Seiten zu sehenden Hinweis auf Cookies verglichen werden und ist in der Regel sehr prominent.

Allerdings bietet die Form dieses Opt-Ins nur sehr wenig Platz, um die wichtigen Informationen zu übermitteln. Es eignet sich also nur für Leadmagneten, die wenig Erklärung erfordern.

Trotz der prominenten Position direkt am Anfang jeder Seite (über der Navigation) konnte ich selbst mit Ribbon Opt-Ins bis heute keine positiven Erfahrungen machen. Die Opt-In Raten hier liegen meist weit unter dem Durchschnitt.

Die Opt-In Arten

Es gibt zwei Arten von Opt-in Formularen. Das 1-Step Opt-In und das 2-Step Opt-In.

Bei einem 1-Step Opt-In ist das komplette Formular direkt sichtbar. Man sieht die Eintragungsfelder und den Bestätigungsbutton. Ein 2-Step Opt-In hingegen hat lediglich einen Button. Erst nachdem man diesen Button gedrückt hat, öffnet sich das Formular, in welches man die Daten eintragen kann.

Die Eintragungsrate entscheidet

Auf den ersten Blick wirkt es kontraproduktiv, den Nutzer einen weiteren Klick tätigen zu lassen, um sich in einen E-Mail Verteiler einzutragen, allerdings hat dies eher psychologische als praktische Gründe.

Durch das 2-Step Opt-In tätigt der Leser ein Micro Commitment und sagt bereits “Ja” zu dem Leadmagneten, bevor er sich einträgt.

Split-Tests auf vielen großen Seiten haben gezeigt, dass ein 2-Step Opt-In tatsächlich höhere Eintragungsraten erzielt, als ein 1-Step Opt-In.

Ich selbst benutze nahezu ausschließlich 2-Step Opt-Ins und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ob Sie den “extra Schritt” gehen wollen und ebenfalls 2-Step Opt-Ins nutzen möchten, liegt aber ganz bei Ihnen.

Welche Opt-In Kombinationen soll ich denn nun nutzen?

Bis jetzt haben Sie die 8 prinzipiellen Opt-In Möglichkeiten, sowie die beiden Opt-In Arten kennen gelernt. Die Frage aller Fragen ist nun natürlich, welche davon am effektivsten ist.

Zunächst sei gesagt: Verwenden Sie auf keinen Fall alle Möglichkeiten auf einer einzelnen Seite!

Zu viele Opt-Ins auf einer Seite sorgen dafür, dass die Leser sich davon belästigt fühlen und Sie verzweifelt wirken, E-Mail Abonnenten zu bekommen.

Es kommt also darauf an, die Opt-Ins so zu verteilen, dass die Leser auf der einen Seite keine Probleme haben, die Opt-Ins zu finden und auf der anderen Seite nicht durch diese belästigt werden.

Eine Gratwanderung, die Sie nur durch sehr viele Tests für Ihren speziellen Fall herausfinden können. Es ist nämlich so, dass sich jede Zielgruppe anders verhält und auch der Leadmagnet spielt – wie bereits erwähnt – eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Haben Sie zum Beispiel als Zielgruppe Versicherungsmakler und Ihr Leadmagnet ist “Der eine Trick, den niemand kennt, der Ihre Versicherungsprovision in den nächsten 2 Monaten verdoppeln wird. Unabhängig davon, was für Versicherungen Sie verkaufen!” werden Sie nicht viele Opt-In Formulare benötigen, um eine hervorragende Konversionsrate erzielen.

Ein einfaches In-Text sowie ein Exit-Intent reichen hier völlig aus, um hervorragende Eintragungsraten zu erhalten, da der Leadmagnet perfekt für die Zielgruppe ist.

Es ist also prinzipiell erst einmal egal, wie viele Opt-Ins und welche Opt-Ins Sie haben, solange Sie die Kombination aus klarer Zielgruppe mit perfektem Leadmagnet haben. Welche Kombinationen für mich am besten funktionieren, erfahren Sie gleich.

Zunächst möchte ich aber noch ein Problem ansprechen, dass viele ignorieren.

Warum die Zielgruppe und der Leadmagnet dennoch ein Problem für Ihr Opt-In ist.

Einfache LandingpageAuf den ersten Blick ist die Kombination aus perfekter Zielgruppe und perfektem Leadmagnet einleuchtend und einfach zu verstehen.

Allerdings gibt es dabei einen gravierenden Haken:

Die wenigsten kennen ihre Zielgruppe gut genug, um für diese den perfekten Leadmagneten zu erstellen. Nehmen Sie als Beispiel E-Mail Marketing im Allgemeinen.

Die Zielgruppe ist eigentlich klar. Personen, die sich für E-Mail Marketing interessieren. Schaut man aber genauer hin, findet man hier Privatpersonen, die ein eigenes Unternehmen starten möchten und E-Mail Marketing verwenden.

Dann gibt es die Personen, die gerade ein Unternehmen gestartet haben und bereits Erfahrung mit E-Mail Marketing haben, aber damit keinen Erfolg haben.

Dann gibt es noch Unternehmer, die ein laufendes Geschäft haben und kein E-Mail Marketing nutzen, aber es nutzen möchten. Und es gibt Unternehmer, die E-Mail Marketing nutzen, aber bessere Ergebnisse erzielen möchten.

Und dann gibt es natürlich noch Agenturen, die E-Mail Marketing für Kunden einsetzen und sich einfach über verschiedene Quellen immer weiter fortbilden möchten.

Jeder Gruppe in diesem Beispiel lässt sich noch wesentlich granularer aufsplitten. Zum Beispiel Unternehmen aus dem Gesundheitssektor, die E-Mail Marketing nicht nutzen oder eben bereits erfolglos nutzen.

Es kann keinen perfekten Leadmagnet für alle Zielgruppen geben

Sie sehen also, dass es unmöglich ist, einen Leadmagnet zu erstellen, der für alle Gruppen gleich ansprechend ist. Es lassen sich nur einigermaßen generische Leadmagneten erstellen, die einen gewissen Anreiz für alle diese Zielgruppen bieten.

Sie könnten hier jetzt natürlich einwenden, dass die ideale Zielgruppe eben nur aus alt eingesessenen Unternehmen aus dem Gesundheitssektor besteht, die bereits Erfahrungen mit E-Mail Marketing hatten.

Aber überlegen Sie einmal, wieviel Prozent des Marktes (der im Endeffekt das gleiche Problem hat) Sie auf der Strecke lassen, wenn Sie die Zielgruppe so stark eingrenzen.

Die Zielgruppe ist stark genug definiert, wenn Sie sagen, dass Sie sich an Personen richten möchten, die E-Mail Marketing professionell nutzen möchten.

Es gibt natürlich noch andere Wege, das Zielgruppendilemma zu lösen, aber das ist Stoff für einen anderen Artikel. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, senden Sie uns einfach eine E-Mail.
So umgehen Sie die Problematik aus Zielgruppe und Leadmagnet

Die beste Möglichkeit, das Probleme mit der perfekten Zielgruppe und dem perfekten Leadmagnet zu umgehen ist es, mehrere Leadmagneten anzubieten.

Wenn Sie jetzt direkt mit E-Mail Marketing starten möchten, kann ich Ihnen ActiveCampaign wärmstens empfehlen. In diesem Videokurs hier erfahren Sie alles, was Sie für den Einstieg brauchen.

Allerdings haben Sie dann erneut das alte Problem, dass Sie zu schnell zu viele Opt-Ins auf einer Seite haben. Die ideale Lösung ist es daher, zu verschiedenen Kategorien und zu verschiedenen Artikeln verschiedene Opt-In Formulare anzubieten. Ich erkläre Ihnen auch gleich, wie Sie das technisch umsetzen können.

Aber zuerst wollen wir auf die perfekten Opt-In Formulare und deren Kombination eingehen.

Das sind die besten Opt-In Kombinationen

Ich habe weiter oben bereits erwähnt, dass für mich die In-Content Textlinks als 2-Step Opt-In am besten funktionieren. Diese würde ich daher in jedem Artikel unterbringen. Als Faustregel können Sie einen In-Content Textlink auf 300 – 400 Wörter setzen.

Natürlich benötigen Sie für diese Opt-Ins auch noch unterstützend ein paar, welche etwas “aufdringlicher” sind, damit die Personen, die den Artikel nur überfliegen und nicht lesen, auch auf Ihren Leadmagnet hingewiesen werden.

Ergänzend zum In Content Textlink funktionieren In Content Opt-Ins hervorragend. Diese werden in der Regel nach einer gewissen Absatzanzahl automatisch eingeblendet. Sie können diese natürlich auch manuell als Bild einbinden, welches einen Link auf eine rudimentäre Landingpage hat. Auf dieser Landingpage sollte dann allerdings lediglich das Opt-In mit einer sehr kurzen Beschreibung sein.

Mit diesen beiden Opt-In Möglichkeiten haben Sie bereits ein starkes Fundament für Ihre Lead Generierung. Diese zwei Möglichkeiten können Sie nun noch mit einem dieser beiden Opt-Ins erweitern.

Ein Exit-Intent Pop Up, um die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Leser zu sichern, nachdem sie den Artikel gelesen haben und die Seite verlassen möchten. Hier eignet sich am besten ein Screenfiller Opt-In. Es unterscheidet sich von einem normalen Opt-In darin, dass es wie eine Welcome Mat aufgebaut ist und den kompletten Bildschirm einnimmt.

Die zweite Möglichkeit ist ein Slide In Formular nach einem gewissen Prozentsatz an gelesenen Seiten. Idealerweise nehmen Sie hier über 70% gelesenen Text als Auslöser.

So stellen Sie sicher, dass der Leser sich tatsächlich für das Thema interessiert und auch eine gewisse Zeit auf der Seite verbracht hat. Durch das hohe Interesse (sonst hätte er nicht soviel von Ihrem Artikel gelesen) ist die Eintragungswahrscheinlichkeit wesentlich höher als wenn er nur die ersten 20% liest und dann abbricht.

Sie können die In-Content Textlinks und In-Content Opt-Ins natürlich auch mit diesen beiden Varianten ergänzen, wenn Sie möchten, aber mehr sollten es dann auch nicht sein.

Die Opt-In Verteilung auf einer ganzen Website

Die meiner Ansicht nach besten Möglichkeiten habe ich Ihnen schon genannt. Diese gelten aber natürlich nur für Blogartikel und nicht für die Startseite oder andere statische Seiten auf Ihrer Website.

Daher möchte ich Ihnen noch kurz eine Übersicht der Opt-In Möglichkeiten geben, wie diese auf einer gesamten Website in Einsatz kommen können.

Die Homepage Opt-Ins

Welcome Mat mit einem allgemeinen Angebot, dass alle Leser auf eine gewisse Weise anspricht. Denken Sie daran, dass Sie hier den kompletten Bildschirm einnehmen und Ihre Besucher vom Weiterlesen abhalten.

Es müssen hier also einige Informationen auf die Welcome Mat. Am besten ein Satz, der genau beschreibt, was der Leser auf Ihrer Seite findet und warum eine Anmeldung zu Ihrem Verteiler genau das Richtige für ihn ist.

2-Step Opt-In Buttons sollten Sie je nach Seitenlänge zwei bis dreimal auf der Seite unterbringen. Dazu natürlich eine kleine Beschreibung, was den Leser nach dem Klicken auf den Button erwartet. Achten Sie darauf, dass Sie die Leser mit fortgeschrittener Seitenlänge auf eine andere Art und Weise ansprechen.

1. Button bietet viele Informationen über das Opt-In.
2. Button bietet eine Erinnerung mit klarer Botschaft.
3. Button liefert eine Dringlichkeit.

Exit-Intent, dass ein besonderes Angebot an alle hat, dass man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Idealerweise ein Screenfiller Opt-In mit einem kontrastreichen Hintergrund und einer alarmierenden Überschrift.

Die Infoseiten Opt-Ins

Jede Website hat mehrere statische Seiten, auf denen Produkte, Dienstleistungen oder auch einfach nur Informationen angeboten werden. Hier dürfen die Opt-Ins natürlich auch nicht fehlen.
2-Step Button Screenfiller Formulare bieten hier die perfekte Möglichkeit, um weitere Informationen im Austausch gegen die E-Mail Adresse anzubieten.

Ein Screenfiller deswegen, weil man hier die Möglichkeit hat, den Leadmagnet besonders stark zu bewerben. Schließlich ist auf einem Button nur sehr begrenzt Platz dafür.

GetResponse gehört wie ActiveCampaign zu den besten Anbietern auf dem Markt. Hier gelangen Sie zu unserem kostenlosen Videokurs zu GetResponse.

Idealerweise werden hier zusätzliche Informationen angeboten. Es muss nicht zwingend der Leadmagnet sein. Zum Beispiel kann man direkt ein Beratungsgespräch anbieten und auf dem Screenfiller den ganzen Ablauf noch einmal genauer erklären.

Blogartikel Opt-Ins

Die Blogartikel sind wohl die Seiten der Website, welche nach der Homepage am häufigsten aufgerufen werden. Hier sollten die oben bereits erwähnten Opt-Ins zum Einsatz kommen.
In Content 2-Step Opt-In Textlinks beschreiben den Leadmagnet bereits und geben einen kleinen Anreisser.

Faustregel: Alle 300 – 400 Wörter ein Textlink Opt-In.

In Content 2-Step Opt-In Formular liefert direkt die notwendigen Informationen zum Leadmagnet. Bei einem Klick wird direkt das Opt-In an derselben Stelle angezeigt.
Dieses Opt-In ist visuell stärker und springt mehr ins Auge als das reine Textlink Opt-In.

Slide-In Formular nach etwa 70% des Textes sorgt dafür, dass Personen mit hohem Interesse an dem Artikel noch einmal visuell auf den Leadmagnet hingewiesen werden. Dadurch, dass das Opt-In in die Seite hinein fließt, wird direkt die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, da sich plötzlich etwas bewegt.

Exit-Intent für alle Besucher, welche den Artikel wieder verlassen. Dieses Opt-In sollte allerdings nur alle 7 Tage oder mehr angezeigt werden, um wiederkehrende Leser nicht zu sehr zu belästigen. Auch hier eignet sich ein Screenfiller hervorragend.

Footer Opt-In Formular um alle, die den kompletten Artikel gelesen haben, zur Anmeldung zu bewegen. Ideal auch für den RSS-Feed oder generelle Status Updates.

404 Seiten Opt-In

404 Seiten Opt-InDies ist ein Bonustipp. Die 404 Seite wird häufig völlig ignoriert wenn es darum geht, E-Mail Abonnenten zu generieren. Im Laufe der Zeit gibt es immer mehr fehlerhafte Verlinkungen auf einem Blog und auch werden immer mehr Personen versuchen, den direkten Link zu einem Artikel einzugeben.

Bei einem Vertipper oder einer nicht mehr existierenden Seite wird die 404 Seite angezeigt. In aller Regel erscheint hier eine generische Seite auf der in etwa “Tut mir Leid, aber diese Seite gibt es nicht” steht.

Eine absolute Verschwendung von Platz und Möglichkeiten, wenn man es genau betrachtet.

Die 404 Seite ist ideal, um auf beliebte Blogbeiträge hinzuweisen und auch, um E-Mail Adressen zu sammeln.

Sie sollten statt der generischen 404 Seite also lieber eine Landingpage erstellen, welche angezeigt wird, wenn die angeforderte Seite nicht existiert.

Ein Prima WordPress Plugin hierfür ist 404page, welches Ihnen erlaubt, eine normale Seite als 404 Seite zu definieren.

2-Step Opt-In Button ist das einzige Opt-In, welches ich auf dieser Seite verwende. Da der Besucher etwas anderes gesucht hat, soll er hier nur an den Leadmagnet erinnert werden. Es gibt hier aber keinen Hard-Sell, wie zum Beispiel beim Exit-Intent.

Hier ist es viel wichtiger, die Blogbeiträge zu bewerben, damit der Benutzer die Seite nicht wieder verlässt, sondern länger auf der Seite verweilt.

Ein Exit-Intent ist hier optional möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Im schlimmsten Fall kennt der Besucher noch nichts von einem. Hier direkt mit einem übertriebenen Opt-In auf sich aufmerksam zu machen ist normalerweise kontraproduktiv.

Wenn Sie diese ganzen verschiedenen Opt-Ins auf den verschiedenen Seiten einsetzen wird sich Ihre Seitenweite Konversionsrate garantiert stark erhöhen.

Die richtige Ansprache für das richtige Opt-In

Um eine wirklich gute Konversionsrate zu erreichen sollten Sie Ihre Sprache auf das jeweilige Opt-In anpassen. Jemand, der auf ein In Content 2-Step Opt-In klickt, hat eine andere Grundhaltung als jemand, der die Seite gerade verlassen möchte.

Die Geisteshaltung ist hier eine komplett unterschiedliche. Wenn das Exit-Intent sich öffnet, hat der Besucher die Seite in Gedanken eigentlich bereits verlassen. Sie müssen also die Aufmerksamkeit auf Ihr Angebot zurück holen und erneut stärker darauf hinweisen, um den Besucher zu einem Abonnenten zu machen.

Das gleiche gilt für Slide-Ins oder Welcome Mats. Die Grundhaltung des Besuchers ist für jedes Opt-In für sich genommen zu betrachten. Machen Sie auf keinen Fall den Fehler, das gleiche Opt-In für jede der Opt-In Möglichkeiten zu verwenden, sondern passen Sie Ihre Wortwahl auf das Ereignis an, bei dem das Opt-In geöffnet wird.

A/B Tests der Opt-In Formulare

Sie werden mit nahezu absoluter Sicherheit nicht beim ersten Opt-In das perfekte Opt-In finden. Dafür sind die Kombinationsmöglichkeiten aus Wortwahl, Schriftart, Schriftgröße, Bild, Formularoptionen, Opt-In Größe und Hintergrund einfach zu groß.

Es ist daher für eine kontinuierliche Steigerung Ihrer Konversionsrate absolut erforderlich, dass Sie Ihre Opt-Ins Split-Tests unterziehen.

Klicken Sie hier, wenn Sie direkt mit E-Mail Marketing starten möchten und über einen kostenlosen Videokurs zu den besten Anbietern haben möchten.

Legen Sie von jedem Opt-In Formular mindestens zwei verschiedene Varianten an und testen Sie diese gegeneinander. Nur so sehen Sie, welche Variante des Opt-Ins die beste Eintragungsrate hat.

Ein grober Split-Test Ablauf

Fangen Sie zunächst breit gestreut an und erstellen 4 – 6 komplett verschiedene Opt-Ins, die gegeneinander getestet werden. So werden Sie am schnellsten feststellen, welches am besten geeignet ist.

Nach etwa 50 – 100 Anmeldungen beenden Sie den Test und erstellen erneut 4 – 6 Varianten des besten Opt-Ins. Hier testen Sie jetzt Nuancen wie Schriftgröße, Wortwahl und Schriftfarbe.

Nach weiteren 50 – 100 Anmeldungen haben Sie jetzt ein Opt-In Formular, das wesentlich besser funktioniert, als es das zuerst erstellte Formular je gekonnt hätte.

Wie soll ich das alles technisch umsetzen?

Sie werden sich jetzt bestimmt fragen, wie Sie diese ganzen verschiedenen Opt-In Möglichkeiten und Arten denn überhaupt technisch umsetzen sollen. Wenn Sie WordPress nutzen, haben Sie Glück, denn hier gibt es eine Menge verschiedener Plugins, die Ihnen dabei helfen aus Ihrer Website eine Leadgenerierungsmaschine zu machen.

Ein weit verbreitetes Plugin ist Optinmonster. Es erfreut sich einer großen Beliebtheit und bietet eigentlich alle Möglichkeiten, die Sie brauchen, um erfolgreiche Opt-Ins zu erstellen. Es kostet für eine Website 9$ pro Monat in der Lite Version.

Wenn Sie allerdings alle in diesem Artikel erwähnten Opt-In Möglichkeiten realisieren möchten, brauchen Sie die Pro Version für 29$ im Monat.

Wir benutzen seit längerem für sämtliche Formulare von uns und unseren Kunden ThriveLeads für einmalig 67$ in Kombination mit dem Thrive Content Builder für ebenfalls 67$ (hiermit können auch wunderbare Landingpages erstellen).

Ich würde Ihnen hier aber zu der 19$ pro Monat Mitgliedschaft raten. Damit haben Sie eine komplette Marketing Suite, die noch wesentlich mehr kann als einfach nur Opt-In Formulare und schöne Websites.

Beide Plugins bieten Ihnen die Möglichkeit, alle in diesem Artikel beschriebenen Variationen ohne großes technisches Verständnis schnell und einfach umzusetzen. Sie sind also definitiv diese kleine Investition wert.

Wie geht es jetzt weiter?

Nun liegt es an Ihnen, das hier gelesene auf Ihrer eigenen Seite umzusetzen. Beginnen Sie am besten damit, sich einen Leadmagnet zu überlegen, der für den größten Teil Ihrer Zielgruppe wertvoll ist.

Erstellen Sie einfach ein Google Formular und machen eine Umfrage auf Ihrer Seite. So finden Sie schnell heraus, was Ihre Besucher wirklich möchten.

Anschließend erstellen Sie die verschiedenen Opt-Ins und fangen an diese zu testen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung!

Über den Autor

Matthias zeichnet gerne Diagramme von umzusetzenden Verkaufstrichtern und testet gerne exzessiv verschiedenste Marketingmöglichkeiten. Er betreibt zwei Podcasts, den DyneForge "Inbound Marketing Podcast" und den "Marketing unterwegs" Podcast.

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