Welche Kategorien passen zu meinem Blog?

Haben sie sich auch gefragt, welche Kategorien am besten zu einem Blog passen. Beim Kreieren von Blogartikeln stellt sicht immer wieder die Frage, welche Arten von Content am effektivsten sind. Wir haben den Test gemacht und uns verschiedene Kategorien genauer angeschaut.

Eine Aufteilung der Kategorien anhand des verkauften Produkts

Der betrachtete Blog, den wir betreuen, ist in Kategorien unterteilt, die in einer bestimmten Beziehung zum verkauften Produkt des Unternehmens stehen. Diese Kategorien haben wir untersucht. Um die Ergebnisse möglichst universell zu interpretieren kann man die Kategorien so einteilen:

  • How-to Artikel
  • Beiträge über das verkaufte Produkt
  • verwandtes Freizeitthema
  • verwandtes Liebhaberthema

Welche Kategorien passen zu meinem Blog - SkiDiese Aufteilung funktioniert unabhängig vom verkauften Produkt. Wenn Ihr verkauftes Produkt also etwa Skier sind, wären das folgende Kategorien z.B.:

  • Anleitungen (Bsp: Wie finde ich mein ideales Skigebiet?)
  • Ski (Bsp: Achten Sie auf diesen neuen Skitrend!)
  • Skisport (Bsp: Das ist die legendäre ‚Streif‘)
  • Snowboards (Bsp: 3 Boards für den kommenden Winter)

Im angesprochenen Blog kann man die Effektivität dieser Kategorien gut vergleichen, weil die Abfolge der Kategorien immer gleich ist. Das bedeutet, dass normalerweise gleich viele Artikel für jede Kategorie entstehen. Das wird nur in der Saison aufgeweicht, wenn das verkaufte Produkt in den Vordergrund rückt.

Für diesen Vergleich habe ich jedoch einen Zeitraum von 30 Tagen außerhalb der Saison angeschaut. Das Interesse für den Blog ist in dieser Zeit naturgemäß nicht so hoch. Aber die jeweiligen Kategorien sind bei weitem nicht so saisonabhängig wie das im Ski-Beispiel der Fall ist.

Besucherzahlen nach Blog-Kategorien

Im betrachteten Zeitraum hatten die Kategorien jeweils so viele Besucher:

  • Liebhaberthema A: 1.000
  • Produkt: 790
  • Liebhaberthema B: 430
  • How-to: 380
  • Freizeitthema: 260

Offensichtlich begeistert gerade eines der Liebhaberthemen die Leser deutlich mehr als das Freizeitthema. Es scheint sich also zu lohnen, Liebhaberthemen rund um Ihr verkauftes Produkt zu identifizieren und diese in Ihre Contentstrategie einzubauen.

Insgesamt hinken How-to und das Freizeitthema den anderen Kategorien etwas hinterher. Ob das nun an der Auswahl der Beiträge liegt oder an einem generell geringerem Interesse an diesen Themen, kann hier nicht festgemacht werden.

Der Vergleich über einen 30-Tage-Zeitraum ist bestimmt noch nicht aussagekräftig. Hier noch die Besucherzahlen über 2 Jahre:

  • Produkt: 31.200 (1.300/Monat)
  • Liebhaberthema B: 9.400 (390/Monat)
  • Liebhaberthema A: 7.800 (325/Monat)
  • How-to: 2.500 (105/Monat)
  • Freizeitthema: 1.600 (66/Monat)

Das zweite Liebhaberthema überflügelt auf lange Sicht Thema A, auch wenn es über den betrachteten 30-Tage-Zeitraum anders aussah. Hier wird der Abstand des How-To und des Freizeitthemas sehr deutlich. Da der 30-Tage-Zeitraum am Ende der 2 Jahre lagen, sieht man aber eine klare Verbesserung der Zahlen.

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Mögliche Gründe für geringes Interesse

Welche Kategorien passen zu meinem Blog - How toViele Internetnutzer suchen auf Google nach bestimmten Themen, indem sie Fragen eingeben (z.B.: welche skibindung brauche ich?). Das spricht eigentlich für eine Kategorie How-to. Allerdings sprechen die Zahlen auf dem Blog gegen diese These. Dafür kann aber auch verantwortlich sein, dass ein hoher Konkurrenzdruck auf den entsprechenden Schlagwörtern und Fragen herrscht und so wenige Klicks zustandekommen. Wer Fragen eingibt, ist meist auf der Suche nach einfachen Lösungen. Eine weitergehende Recherche findet eventuell nicht statt und wenn man nicht unter den ersten Ergebnissen zu finden ist, steht man dann auf verlorenem Posten.

Ein schwache Artikelauswahl oder schlechte SEO könnten ebenfalls für die geringen Klickzahlen verantwortlich sein. In diesem Fall hilft aber schon ein Austesten der Auto-Vervollständigung von Google zum Auffinden von geeigneten Artikelthemen. Zudem sollten Sie die entsprechenden Schlagwörter identifizieren und z.B. mit einem WordPress-Plugin wie Yoast auf die richtige SEO achten.

Auch das Freizeitthema zieht geringes Interesse auf sich. Hier kann wieder die Artikelauswahl ein Grund sein. Möglich wäre auch die Existenz von etlichen Blogs zum gleichen Thema, gerade weil es ein Freizeitthema ist und es sich als überspannendes Thema eines ganzen Blogs eignen würde aber nicht als einzelne Katgeorie unter vielen (z.B. Blog über Skirennen allgemein).

Man muss beim Freizeitthema allerdings auch beachten, dass das Interesse deutlich zugenommen hat und in den beobachteten 30 Tagen deutlich mehr Besucher kamen als durchschnittlich in den beobachteten 2 Jahren. Inzwischen hat es das How-to-Thema überflügelt.

Mögliche Gründe für hohes Interesse

Im Gegensatz zu den Themen mit wenig Klicks bekommen Beiträge über das Produkt deutlich mehr Klicks. Im betreuten Blog wird in der Saison die Frequenz der Produkt-Artikel deutlich erhöht. Das führt schon automatisch zu mehr Aufrufen. Der Abstand ist jedoch viel zu deutlich. Als Nischenthema bietet sich also Ihr verkauftes Produkt normalerweise hervorragend für Blogartikel.

Welche Kategorien passen zu meinem Blog - LieblingsthemaAls weiterer Dauerbrenne fungieren die Liebhaberthemen. Im beobachteten Zeitraum war Thema A sogar die meistbesuchte Kategorie auf dem Blog. Das kann an einem kurzen Trend liegen, allerdings auch dauerhaft mehr Besucher bedeuten. Wenn Sie Ihren Blog nicht nur über Ihr verkauftes Produkt gestalten wollen, sollten Sie also schauen, was sich als Liebhaberthema eignet (z.B. bei Anbietern von Fertighäusern könnte man über ein Gartenthema nachdenken).

Fazit

Das Führen eines Blogs kann ein sinnvoller Teil Ihrer Marketingstrategie sein. Dafür sollten Sie jedoch die richtigen Themen identifizieren, die Ihre potentiellen Käufer begeistern können. Wenn der Content schließlich ausgespielt wird, ist eine Analyse der Ergebnisse unumgänglich, um Wachstumspotentiale freizulegen.

Im beobachteten Blog zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kategorien. Die Analyse der Besucherzahlen, von beliebten Artikeln und wiederholte Recherche der richtigen Keywords konnte trotzdem auch wenig besuchte Kategorien zu höheren Klickzahlen verhelfen. Reisserische Überschriften waren dabei nicht mal nötig.

Wichtig ist es jedenfalls die passenden Themen zu finden und sie schließlich entsprechend mit guten Artikeln zu füllen. Potentielle Käufer werden es Ihnen mit hohem Interesse danken.

Justin Hecht

Über den Autor

Der kleine Justin wurde öfters von seinen Eltern ertappt, wie er im Wohnzimmer saß und vor sich hin rechnete. Kein Wunder also, dass er heute unser analytisches Super-Brain ist. Er löst die technischen Probleme, die bei Projekten anfallen oder plant deren technische Umsetzung. Der technische Aspekt ist ihm immer am wichtigsten. Deshalb liegt es nahe, dass er sich gerne mit dem letzten Schrei aus dem Silicon Valley beschäftigt. Die Liebe zur Technik und Zukunft machte Justin zu einem Science Fiction-Fan. Am liebsten verkriecht er sich mit entsprechenden Büchern oder Filmen. Sein Baby wurde übrigens nach einem Planeten benannt. Trotzdem ist er weit davon entfernt, das zu sein, was man sich unter einem typischen Computernerd vorstellt: Basketball liebt er ebenso sehr wie thailändische Küche.

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