So wählt man die richtigen Google Ads Suchbegriffe

Die Suche für die richtigen Suchbegriffe bei Google Ads ist herausfordernd und nicht wenige wissen überhaupt nicht, wo sie anfangen sollen. Ich zeige Ihnen wie Sie die richtigen Keywords für Ihr Geschäft finden.

Thema der Suchbegriffe

Zuerst sollte das Thema der Suchbegriffe klar werden. Erste Ideen zu Ihren Suchbegriffen bekommen Sie, indem Sie den Keyword-Planer in Google Ads benutzen, einen Ideengeber wie Ubersuggest zu Rate ziehen oder sich in den Suchenden selbst hineinversetzen.

Suchen Sie nach Begriffen zu Ihrem Produkt. Es werden Ihnen sofort Suchvorschläge angezeigt, noch bevor Sie die Suche überhaupt gestartet haben. Außerdem gibt es am Ende der ersten Seite der Suchergebnisse Eine Liste der verwandten Suchbegriffe zum Thema. So bauen Sie eine Liste an möglichen Suchbegriffen auf.

Suchbegriffe & Search Intent

Search Intent der SuchbegriffeNun sollten Sie schauen mit welche Intention Nutzer die Suchbegriffe eingeben. Dazu sollte man wissen, dass sich 4 Typen an Suchintentionen unterscheiden lassen:

  • Informationeller Intent: Hier möchten Nutzer lediglich Informationen über ein bestimmtes Thema und haben kaum Kaufinteresse.
  • Navigationsintent: Nutzer suchen nach bestimmten Webseiten. Oft fehlt nur die Domainendung in solchen Suchen.
  • Transaktionseller Intent: Nutzer haben eine Transaktion im Sinn. Sie möchten z.B. etwas kaufen.
  • Kommerzieller Intent: Nutzer wollen in (naher) Zukunft etwas kaufen und recherchieren zum Produkt.

Anpassung der Suche aufgrund des Intents

Bei bestimmten Begriffen wird der Intent sofort deutlich. Etwa wenn nach „hut kaufen“ oder „discount turnschuhe“ gesucht wird. Informationeller Intent kann (muss nicht) bei Begriffen wie „Wie mache ich… ?“ oder „warum turnschuhe“ gegeben sein.

Je nachdem wie Ihre Strategie aussieht – etwa langsames Heranführen von Nutzern ans Produkt oder reiner Umsatz – ist es also hilfreich sich auf einen bestimmten Intent zu konzentrieren.

Der Kundenstatus

Angepasster Kauftrichter
Angepasster Kauftrichter: Der klassische Kauftrichter besteht aus 4 Segmenten (Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Handlung).

Zur richtigen Auswahl gehört auch das Wissen um den Platz im Kauftrichter. Dieser Platz bestimmt die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs enorm.

Aber nicht nur Nutzer im unteren Teil des Trichters (Kaufbereitschaft + Interaktion) können für Sie von Interesse sein.

Indem Sie Nutzer schon im Status z.B. des Interesses ansprechen, können Sie diese frühzeitig beeinflussen. Wiederholtes Bespielen mit Werbung kann Nutzer mit Interesse speziell für Ihr Unternehmen interessieren und die Kaufbereitschaft für Ihr Produkt steigern.

Kundenstatus in Anzeigen

Vor allem ist es insofern auch wichtig, dass Ihre Anzeigen den Kundenstatus relativ gut treffen. Für Interaktionsinteressierte ist ein Rabatt eventuell der richtige Trigger für einen Verkauf.

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In einer anderen Kampagne/Anzeigengruppe mit Nutzern mit Interesse werden aber besser noch die Vorteil des Produkts insgesamt erwähnt. Alternativ kann für solche Gruppen auch eine Landinpage mit mehr Informationen hilfreicher sein.

Google Ads bietet das Targeting nicht nur über Suchbegriffe, sonder auch über Zielgruppen an. Das heißt wir können etwa kaufbereite Zielgruppen mit unserer Displaywerbung ansprechen.

Aber auch bei Suchbegriffen kann man zum Beispiel über die Verengung der Suchbegriffe Nutzer mit bestimmtem Kundenstatus ansprechen. Hier ist es wichtig, die richtigen Strategien beim Einsatz der eigenen Keywords zu verwenden.

Anpassen der Anzeige an Suchbegriffe

Schließlich sollten Sie noch speziell darauf achten, dass Ihre Anzeigen für Ihre Nutzer besonder relevant sind.

Das funktioniert besonders gut über die Aufnahme von Suchbegriffen in den Anzeigen. So steigt die Conversionrate bei Verwendung von eingegebenen Suchbegriffen erheblich. Vor allem weil diese in den Suchergebnissen herausgehoben werden.

Verwendung von Suchbegriffen in Anzeigentexten

Es ist nicht immer ganz leicht, das zu schaffen. Sie können Anzeigengruppen sehr differenziert erstellen und somit die wenigen Keywords in Ihren Anzeigen alle verwenden. Das deckt meist aber trotzdem nicht alle Suchbegriffe ab.

Verwendung von Keyword-Platzhalter

Oder Sie benutzen einfach Platzhalter. Mit {Keyword:Standardphrase} verwenden Sie bei Möglichkeit dynamisch die Suchbegriffe der Nutzer in Ihren Anzeigen. Falls der eingegebene Suchbegriff nicht gut hineinpasst, wird die Standardphrase verwendet. In der Google Ads-Oberfläche lässt sich zusätzlich noch einstellen, wie mit Groß- und Kleinschreibung verfahren wird.

Suchbegriffe aufnehmen, indem man Keyword-Platzhalter verwendet
Die geschweifte Klammer kann für Countdowns oder dynamische Inhalte verwendet werden

Fazit

Die Auswahl der Suchbegriffe ist eine der wichtigsten Optimierungen, die es bei Google Ads gibt. Sie sollten also besonderes Augenmerk darauf legen, denn durch die richtige Auswahl steigen Ihre Conversionraten.

Zudem ist die Relevanz Ihrer Anzeigen ebenso mitentscheidend für Ihren Erfolg. Die Relevanz für Nutzer lässt sich z.B. durch Keyword-Platzhalter erhöhen.

Justin Hecht

Über den Autor

Der kleine Justin wurde öfters von seinen Eltern ertappt, wie er im Wohnzimmer saß und vor sich hin rechnete. Kein Wunder also, dass er heute unser analytisches Super-Brain ist. Er löst die technischen Probleme, die bei Projekten anfallen oder plant deren technische Umsetzung. Der technische Aspekt ist ihm immer am wichtigsten. Deshalb liegt es nahe, dass er sich gerne mit dem letzten Schrei aus dem Silicon Valley beschäftigt. Die Liebe zur Technik und Zukunft machte Justin zu einem Science Fiction-Fan. Am liebsten verkriecht er sich mit entsprechenden Büchern oder Filmen. Sein Baby wurde übrigens nach einem Planeten benannt. Trotzdem ist er weit davon entfernt, das zu sein, was man sich unter einem typischen Computernerd vorstellt: Basketball liebt er ebenso sehr wie thailändische Küche.

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