3 Gründe, warum ein Redaktionsplan Sie glücklich macht

3 Gründe, warum ein Redaktionsplan Sie glücklich macht

Bloggen, Social Media und E-Mail-Marketing sind DIE wichtigen Bestandteile Ihres Inbound-Marketings. Um all diese Dinge zu koordinieren, hilft ein Redaktionsplan. Ein weiterer Bonus: Sie behalten noch dazu die Übersicht.

Doch nun mal langsam und von Anfang an…

1) Bye-bye, Schreibblockade!

Ich setze mich an den Schreibtisch, fahre meinen Computer hoch, tippe los. Wenn ich fertig bin, füge ich passende Bilder ein, optimiere die SEO und klicke auf veröffentlichen.

Ist das nicht so ein bisschen die Idealvorstellung, die jeder von Content Marketing hat?

Dass es sich quasi von selbst erledigt, nebenbei? Dass es furchtbar einfach ist, weil es Spaß macht?

Dass es kein Problem ist, einfach drauf los zu schreiben?

Geben Sie es zu: Auch Sie hatten diesen Gedanken schon. Keine Panik, ich werde es niemandem verraten.

Doch trotzdem: Verabschieden Sie sich schleunigst von diesem Gedanken!

Die Realität sieht anders aus. Im wirklichen Leben stecken wir zwischen Kundenpflege, Akquise, Gesprächen und unseren eigenen Projekten.

Dazu kommt die Freizeit, in der profane Dinge wie der Wocheneinkauf erledigt werden müssen.

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Zwischendrin stecken Sie nun also, haben noch zwei Stündchen Arbeitszeit und wollen sie nutzen, um einen neuen Blogeintrag zu verfassen. Denn das geht ja schnell.

Doch nun sitzen Sie vor Ihrem PC. Ihnen fällt beim besten Willen nichts ein, worüber Sie schreiben könnten.

Als Sie endlich auf ein gutes Thema stoßen, finden Sie keinen Anfang. Was sollen Sie nur schreiben? Was ist relevant, was nicht?

Nachdem eine halbe Stunde vergangen ist, sind Sie frustriert und beenden Ihre “Arbeit” an Ihrem Blog.

Das gute alte Brett vorm Kopf behindert Sie, auch bekannt als die klassische Schreibblockade.

Mithilfe eines Redaktionsplanes können Sie sie jedoch elegant umschiffen.

Durch einen Plan sind Sie von Anfang an auf ein Thema eingestellt. Die lästige ad-hoc-Themensuche und die damit verbundene Unsicherheit entfallen.

Sie können Ihre Arbeit strukturiert beginnen.

Kleiner Extra-Tipp: Ich empfehle Ihnen einen Schreibplan aufzusetzen, in dem Sie Ihre Punkte notieren. So müssen Sie sie nur abarbeiten und können nicht steckenbleiben.

2) Ziele setzen und eine Strategie festlegen

Die erste Frage, die Sie sich bei der Erstellung Ihres Redaktionsplanes stellen müssen, lautet: Was möchten Sie mit Ihrem Content erreichen?

Die Antwort auf diese Frage hängt von verschiedenen Variablen ab.

Beispiel 1:

Sie möchten in drei Monaten ein neues Produkt launchen. Natürlich möchten Sie eine hohe Conversionrate erzielen. Dabei soll Ihr Content Marketing helfen.

Über Social Media möchten Sie die Leute anteasern, sie neugierig machen. Durch Ihr E-Mail-Marketing möchten Sie exklusiven Content rund um Ihr neues Produkt zur Verfügung stellen und den möglichen Kunden zeigen, was Sie verpassen könnten. In Ihrem Blog präsentieren Sie eine dreiteilige Serie, die deutlich macht, wobei das neue Produkt hilft.

Selbstverständlich müssen Sie die einzelnen Posts, Mails und Artikel noch im Detail planen. Doch allein durch das Festlegen eines Ziels wird klar, was Sie wie koordinieren müssen.

In Ihrem Redaktionsplan können Sie sämtliche Daten festhalten. Sie erhalten die Übersicht, wann Sie mit Ihrer Launch-Serie beginnen müssen. Begleitet auf Social Media setzen Sie ebenfalls den richtigen Content ein.

Ein Kinderspiel, da alles koordiniert und übersichtlich geplant ist!

3) Die richtige Organisation

Ohne Organisation Ihres Contents keine Strategie. Und umgekehrt. Doch wie organisieren Sie Ihren Content?

Beginnen wir mit einem Blog. Auf dem Blog haben Sie Kategorien vergeben.

Nehmen wir zum Beispiel einen Modeblog. Er bespielt die Kategorien Schuhe, Kopfbedeckungen, Street Style, Kleider und Jeans.

Das schlimmste wäre nun, die Kategorie Schuhe fünf Mal hintereinander zu befüllen. Stattdessen abwechseln! Montags Schuhe, Dienstag Kopfbedeckungen, Mittwoch… na, Sie verstehen, worauf ich hinaus will.

Daraus folgt: Achten Sie auf ein gleichmäßiges Füllen Ihrer Kategorien und sorgen Sie so für Abwechslung.

Zusätzliches Schmankerl für Sie: Das macht es noch einfacher, Ihren Redaktionsplan zu erstellen!

Wenden wir uns nun den sozialen Netzwerken zu.

Die gängigen Netzwerke sind Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, LinkedIn, Xing und Google Plus. Lesen Sie hier, wie Sie herausfinden, welche Netzwerke zu Ihnen passen.

Auch Ihre Posts in den sozialen Netzwerken sollten geplant sein.

An dieser Stelle kann ich nicht ins Detail gehen, möchte aber kleine Hinweise geben, woran Sie sich bei der Organisation Ihrer Social Media orientieren können.

Instagram beispielsweise lebt von Hashtags. Als Mamablogger müssen Sie unbedingt beim #dickbauchdienstag oder  #minimontag mitmachen.

Ermitteln Sie, welche Hashtags in Ihrer Branche relevant sind.

Ihr Redaktionsplan für Facebook könnte zum Beispiel einen solchen Ablauf von Montag bis Sonntag vorsehen: Blogpost, eine Frage beantworten, den Content eines Kollegen teilen, inspirieren (z.B. durch ein Zitat), Tipps & Tricks, Verlosungen oder Freebies, Promos/alles andere.

Teil der richtigen Organisation ist auch die Frage nach der Häufigkeit. Wie oft wollen Sie auf Ihrem Blog/in Ihren sozialen Netzwerken posten? Wie oft verschicken Sie Ihren Newsletter?

Die richtigen Tools für Ihren Redaktionsplan

Ich persönlich arbeite gerne mit einem Kalender und verschiedenfarbigen Stiften. Um mich gegen einen Verlust abzusichern, helfe ich mir mit digitalen Tools weiter.

Im Netz gibt es jede Menge gute kostenlose Organisationstools, mit denen Sie ohne weiteres einen guten Redaktionsplan erstellen können.

Hier ein kleiner Auszug:

Mit Trello können Sie sich im Team vernetzen und digitale To-do-Listen abarbeiten. Ein Kalender ist integriert.

Ich persönlich nutze es nicht mehr und kann es daher nur bedingt empfehlen. Dennoch einen Klick wert – probieren Sie aus, ob Trello zu Ihnen passt!

Unter Google Drive kann man wunderbar mit einem Kalender arbeiten. Der Kalender kann ebenso im Team geteilt werden wie Ihre Dokumente unter Google Docs. Kann, aber muss nicht. Sie können sowohl öffentlich als auch private Kalender einstellen.

Meiner Meinung nach sehr gut für einen Redaktionsplan geeignet. Übersichtlich und intuitiv zu bedienen.

Podio ist eine Arbeitsplattform, die ebenfalls der Organisation im Team dient. Podio bietet ein umfangreiches Angebot. In Workspaces und einzelnen Apps kann man leicht und übersichtlich Redaktionspläne anlegen.

Zudem kann man Podio mit Google Drive verbinden und so Dokumente direkt und problemfrei einbinden.

Auch für Ihre social media Auftritte gibt es Planungstools.

Kostenlos ist die App Buffer, mit der Sie Ihre Posts planen können. Wenn Sie jedoch für mehr als 2 Accounts planen wollen, ist die App kostenpflichtig. Interessant ist meiner Meinung nach, dass Sie auch Ihre Instagram Posts planen können.

Tweetdeck hilft Ihnen mit Ihren Twitter Accounts.

Social Kickstart ist ein kostenpflichtiges Tool, über das Sie sogar Content suchen können. Diese Funktion kann sehr hilfreich sein. Social Kickstart hilft Ihnen bei Ihrer Planung auf Facebook, Twitter und LinkedIn.

Auch für Ihre E-Mails brauchen Sie das richtige Tool. Lesen Sie hier, warum das günstigste nicht das beste ist.

Nun habe ich Ihnen drei Gründe gezeigt, warum Sie einen Redaktionsplan haben sollten. Wenn Sie sich an diese Tipps halten, werden Sie hoffentlich nicht mehr unter Schreibblockaden leiden!

Zudem hilft Ihnen ein Redaktionsplan bei der Durchführung einer bestimmten Strategie und bei der richtigen Organisation Ihres Contents.

Mit den richtigen Tools ist sowieso alles ganz einfach!

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